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Erste zu Gast beim Tabellenführer Erkenschwick

Am Sonntag war unsere erste Mannschaft zu Gast beim Tabellenführer der NRW-Klasse Oer-Erkenschwick.

Da Erkenschwick nach dem vierten Spieltag sich schon als potentiellen Aufsteiger in die NRW-Liga herausgestellt hat, war schon bei der Anfahrt nach Erkenschwick klar, dass es in diesem Mannschaftskampf nichts zu verlieren gibt und jeder Brettpunkt zählt, da die gegnerischen Spieler im Schnitt 200 DWZ-Punkte mehr vorweisen konnten.

Bereits kurz nach Spielbeginn ging es unglücklich los, nachdem Felix in einer taktisch anspruchsvollen Eröffnung die richtige Zugfolge nicht finden konnte und in der Folge selbst forciert Material verlor und zur Aufgabe gezwungen war. 

Einen kurzzeitigen Ausgleich konnte Andreas herstellen, der nach der Eröffnung eine vielversprechende Stellung erreicht hatte. Da der Gegnerische Angriff seinem König nicht gefährlich werden konnte, hatte Andreas die Möglichkeit seinen Freibauern auf der A-Linie zu unterstützen und fand dann noch eine taktische Gelegenheit weiteres Material zu gewinnen, sodass sein Gegner zeitnah aufgab. 

Ab da ging es für unsere erste Mannschaft allerding erstmal wieder bergab, weil Markus in einem schwierigen Schwerfigurenendspiel die vorrückenden gegnerischen Zentrumsbauern aufhalten musste und es dem Gegner dann gelang die Stellung aus dem Gleichgewicht zu bringen, indem er seine Türme gegen Markus’ Dame tauschte, aber Markus Türme durch den eigenen offenen König getrennt waren. In der Folge konnte Markus seine Türme nicht ins Spiel bringen, sodass die Dame mit Schachs gegen den offenen König am Ende den Sieg für den Erkenschwicker Spieler einfahren konnte. 

Martin hatte am ersten Brett auch große Probleme, da er sich in der Eröffnung nicht für die korrekte Variante entschieden hatte und dann nach und nach in der schlechteren Stellung zurückgedrängt wurde, bis er einen großen Materialverlust nicht mehr verhindern konnte und in der Folge aufgab.

Willi hatte auch lange eine ausgeglichene Stellung mit viel Potential für einen erfolgreichen Königsangriff, doch da er die gewinnende Variante erst nach der Partie in der Analyse finden konnte, musste er sich während der Partie mit einer schlechteren Variante behelfen, in der er eine Qualität aufgab und am Ende die Stellung mit weniger Material nicht mehr verteidigen konnte. 

Tim war ebenfalls nach der Eröffnung in eine schlechtere Stellung geraten, doch nachdem sein Gegner keine korrekte Fortsetzung finden konnte, gelang es ihm nach und nach die Stellung wieder auszugleichen. Als sein Gegner dann einen Bauern für aktiveres Spiel opferte, konnte er den gegnerischen Druck abwehren und den Mehrbauern behalten. Als er dann kurz vor der Zeitkontrolle noch einen zweiten Bauern gewinnen konnte und der Gegner im 40. Zug auch noch den Läufer einstellte, gab Weiß schließlich auf. 

Karl konnte über lange Zeit mit seinem Gegner mithalten und eine gute Stellung vorweisen, doch im Endspiel gelang es seinem Gegner den Freibauern auf der H-Linie vorrücken zu lassen, sodass Karl am Ende nach letzten Versuchen noch Aktivität zurückzugewinnen, doch aufgeben musste. 

Christian konnte seinem Gegner ebenfalls lange standhalten, doch da er nach der Eröffnung in einer strategisch schlechteren Position gefangen war, versuchte er noch alles erdenkliche um die Lage zu verkomplizieren, doch nachdem er eine Figur für einen Freibauern, der sich tatsächlich umwandeln konnte, opferte, konnte ihm die zweite Dame leider auch nicht mehr helfen, da sein Gegner selbst einen weit vorgerückten Freibauern hatte und mit seiner Dame gegen Christians König spielte und es ihm gelang ein Matt zu finden. 

Somit war auch diese Partie für die Bocholter verloren. 

Der Endstand der Begegnung war somit 6:2 für Erkenschwick. 

Das nächste Spiel findet am 01.02.2025 in Bocholt gegen Raesfeld statt. 

 

Die Dritte Mannschaft spielte am Samstag bereits 3:3 gegen Reken. 

Sebastian gewann kampflos, Lina, Jaime und Christian verloren, Dennis und Jakob gewannen. 

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Erste Mannschaft spielt gegen Oberhausen 3:5

Am vergangenen Sonntag war die erste Mannschaft mit der Hoffnung auf die ersten Mannschaftspunkte zur dritten Runde der Schach NRW-Klasse in Oberhausen zu Gast. 

Nach der Eröffnungsphase sah es recht gut aus. Die meisten Stellung waren in Ordnung und Felix stand am zweiten Brett in einer interessanten Stellung sogar leicht besser.

Als erstes beendete Andreas Hunhoff seine Partie mit einem Remis, da beide Seiten auch im Mittelspiel keinen größeren Vorteil generienen konnten.

Danach gab es aber bereits den ersten Rückschlag als Christian am vierten Brett seine Partie aufgeben musste. Nach einer soliden Eröffnung, konnte sein Gegner nach und nach seine Figuren verbessern und schließlich ein Gewinnmotiv finden.

Am vierten Brett wurde dann auch die Partie von Karl Remis, nachdem sich bis auf die Türme alle Figuren getauscht hatten und selbst die Bauernstruktur symmetrisch war.

Bei Willi Kuhlenbäumer konnte am fünften Brett auch von keinme Spieler ein Vorteil erspielt werden und auch diese Partie endete relativ schnell im Remis.

Am achten Brett war Tim im Mittelspiel in eine schwierige Stellung geraten und nachdem er eine Taktik des Gegners übersehen hatte, war die Partie eigentlich schon verloren, aber da sein Gegner nicht den richtigen Gewinnplan fand, konnte er sich mit genauer Verteidigung mit wenig Zeit sogar in eine bessere Stellung manövrieren, in der sein Gegner dann ein Dauerschach zum Remis ausnutzen konnte.  

Trotz einem Punkt Rückstand sah es nun zur Zeitkontrolle gar nicht so schlecht aus, denn Markus hatte in einem Springer-Bauern Endspiel einen entfernten Freibauern generieren können, Martin hatte ebenfalls noch eine recht offene Stellung und Felix konnte sogar noch einen Mehrbauern vorweisen. 

Doch wie in den letzten Mannschaftskämpfen kam es nun auch wieder unglücklich, nachdem Felix seinen Mehrbauern verloren hatte, war er in einem schwierigen Doppelturmendspiel, in dem ihn seine Gegnerin im weiteren Verlauf der Partie immer weiter zurückdrängen konnte, sodass am Ende sogar noch diese Partie verloren ging. 

Nachdem Martin auch keinen Vorteil herausspielen und Markus Freibauer auch nicht den gewünschten Sieg bringen konnte, wurden auch diese beiden Partien zum Remis und die Oberhausener gewannen am Ende mit 5:3.

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Aufstieg in die NRW-Klasse

Die erste Mannschaft des Schachklub Bocholt steigt in die NRW Klasse auf

Unsere Aufstiegsmannschaft

Der Schachklub Bocholt krönt eine sehr erfolgreiche Saison in der Regionalliga Münsterland mit dem Aufstieg in die NRW-Klasse. Damit spielt man in der kommenden Saison in ganz Nordrhein-Westfalen. Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg kam mit dem SV Soest der Aufstiegsaspirant aus Südwestfalen nach Bocholt. Sehr schnell entwickelte sich ein hochspannendes Match bei dem der Gast aus Soest in Führung ging. Am zweiten Brett griff Felix Naumann fehl und wurde schließlich auf d1 mattgesetzt. Postwendend kam die Antwort der Bocholter Mannschaft. Am siebten Brett überspielte Andreas Hunhoff seinen Gegner im Mattangriff. Damit krönte Andreas Hunhoff eine sehr starke Saison. Mit 8/10 Punkten blieb er ohne Niederlage. Am dritten Brett ging der Gast erneut in Führung. Sebastian Witt erwischte nicht seinen besten Tag und musste nach einem starken Angriff des Gegners die Waffen strecken. Aber auch jetzt zeigte die Bocholter Mannschaft Moral und konnte nach einer sehenswerten Mattkombination von Christian Burike am Brett 4 (siehe Diagramm) den Ausgleich herstellen.

Nach 35....Txf7 von Schwarz folgt 36. Lh5+. Auf 36....Kxh5 folgt 37.Dxf7#. Aber auch alle anderen Varianten können das Matt nicht mehr verhindern.

Am Spitzenbrett einigte sich Martin Fuest mit den schwarzen Steinen spielend auf ein Remis. Martin Fuest konnte mit 8,5/10 Punkten das beste Ergebnis aller Spieler aus der Regionalliga erzielen. Nach dem Bezirksmeister und Verbandsmeistertitel eine sehr erfolgreiche Saison für den Vorsitzenden des Schachklub Bocholts. Erneut schien sich das Blatt zugunsten des SV Soest zu wenden, als Willi Kuhlenbäumer an Brett 5 in komplexer Stellung eine Qualität und damit die Partie verlor. Jetzt mussten die letzten beiden Partien gewonnen werden um aufzusteigen. Der jüngste Spieler aus dem Bocholter Team schaffte erneut den Ausgleich. Tim Steverding am achten Brett spielte eine „blitzsaubere Partie“. Mit einem kleinen Bauernzug nach h3 leitete er den Mattangriff ein. Alle Figuren waren am Angriff beteiligt, so dass der Gegner zwangsläufig Matt wurde auf g7. Alle Augen waren beim Stand von 3,5:3,5 auf das sechste Brett gerichtet. Markus Sell hatte zwar eine Qualität gewonnen, aber der Gegner spielte mit allen Figuren auf den König des Bocholters. Er opferte zunächst eine Figur und bot zusätzlich ein Damenopfer an. Sell behielt bei wenig Zeit die Nerven und konnte alle Angriffsbemühungen abwehren. Der Gegner gab resigniert auf. Großer Jubel brandete auf, der Aufstieg war perfekt.

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Erste Mannschaft verliert erstes Relegationsspiel

Am vergangen Sonntag hat unsere erste Mannschaft das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die Schach-NRW-Klasse in Köln Porz gespielt. 

Der Mannschaftskampf ging etwas holprig los, da der von der Heimmannschaft bestellt Schiedsrichter leider nicht ankam. 

Nach kurzer Absprache haben also die beiden Mannschaftsführer die Paarungen vorgestellt und die Bretter freigegeben.

Bereits nach knapp einer Stunde stand Andreas Hunhoff besser, da seine Gegnerin, eine Ersatzspielerin, knapp 200 DWZ-Punkte weniger hatte; daher überraschte es auch nur wenig, dass Andreas als Erster seine Partie siegreich für die Bocholter beenden konnte. 

Als Zweiter beendete Martin an Brett eins seine Partie mit einem Sieg für die Bocholter, nachdem er seinen Gegner überspielen konnte und in der Folge auch die Partie gewann.

Kurz danach einigten sich Willi Kuhlenbäumer an Brett 5 und Karl Steiner an Brett 4 mit ihren Gegnern auf eine Punkteteilung. 

Danach musste sich Felix Naumann am zweiten Brett geschlagen geben, nachdem ihm ein Fehler unterlaufen war und die Stellung im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu halten war. 

Nachdem auch Tim Steverding am achten Brett aufgeben musste, da er eine Variante falsch eingeschätzt hatte und sein Gegner durch eine Ersatzverstärkung nominell knapp 350 DWZ-Punkte mehr hatte, stand es 3:3. 

Die letzten beiden noch laufenden Spiele verliefen allerdings unglücklich für unsere erste Mannschaft, weil Sebastian Witt am dritten Brett einen Bauern verloren hatte, den er nicht zurückgewinnen konnte und deshalb im Endspiel verlor und Markus Sell am sechsten Brett in einem Turmendspiel letztendlich verloren hat. 

Somit hatten die Gastgeber mit 5:3 das Mannschaftsspiel gewonnen und sind direkt aufgestiegen. 

Die erste Mannschaft hat allerdings Anfang Juli noch einen Aufstiegsversuch beim zweiten Relegationsspiel in Bocholt am 06.07 gegen Soest.

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Schachklub Bocholt beendet erfolgreiche Saison auf Platz 2 der Regionalliga

Im letzten Spiel der Regionalliga besiegte die erste Mannschaft des Schachclub Bocholts den Ligakonkurrenten aus Borken mit 4,5 :3,5. Zwar stand vor dem Spiel schon fest das den Bocholtern der zweite Platz unabhängig vom Ergebnis nicht mehr zu nehmen ist, trotzdem wurde die sehr erfolgreiche Saison mit diesem Sieg noch einmal gekrönt. Der Schachclub Bocholt hat damit auch das Recht erworben an der Aufstiegsrelegation zur NRW Klasse teilzunehmen. Der Sieg gegen die starke Mannschaft aus Borken ist umso höher zu bewerten, da man mit nur 7 Spielern antrat und damit automatisch mit 0:1 im Rückstand lag.

Sehr schnell erspielte man durch den Sieg von Jonas Heister an Brett 8 den Ausgleich. Der Jugendliche zeigte als Ersatzspieler eine starke Endspielleistung. Mit Willi Kuhlenbäumer und Andreas Hunhoff konnten 2 weitere Punkte in starken Angriffspartien eingefahren werden. Felix Naumann spielte an Brett 2 eine interessante Partie die mit einem Springeropfer im Dauerschach endete.

Karl Steiner an Brett 3 und Markus Sell an Brett 6 spielten in ausgeglichenen Partien remis. Die Niederlage von Christian Burike in einem ausgangs ausgeglichenen Endspiel fiel damit nicht mehr ins Gewicht.

Mit Willi Kuhlenbäumer, Andreas Hunhoff und Martin Fuest spielten 3 Bocholter Spieler eine besonders starke Saison. Kuhlenbäumer und Hunhoff erzielten beide +4 , das bedeutet 4 halbe Punkte über 50%. Martin Fuest am Spitzenbrett schaffte es mit +6 indem er nur 2 Remis abgab, das beste Ergebnis von allen Spielern aus der Regionalliga zu erzielen. Mit Spannung werden jetzt die Spielpaarungen für die Aufstiegsrelegation erwartet.

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